IMM 98 – Morges
Schweiz (29.-31.5.98)

Damit sich die Fahrt nach Morges in die Schweiz auszahlte, machten wir vorher noch einen Kurzurlaub in Italien. Wir machten einen Abstecher nach Venedig, bevor wir vier Tage in Jesolo verbrachten. Dann ging es weiter quer ber den Gardasee, entlang des Lagio Maggiore in Richtung Schweiz, wobei es ? wie schon die ganze Zeit zuvor ? in Strmen regnete. Wir hatten schon die Befrchtung, da die IMM in Morges, so wie das Treffen vor einigen Jahren in Holland, in eine ?Schlammschlacht? ausarten wird. Aus diesem Grund gingen wir in der Schweiz in das erste Schuhgeschft auf unserem Weg und kauften uns ? Gummistiefel.
Doch siehe da, je nher wir Morges kamen, umso schner wurde das Wetter. Durch die gute Beschilderung, war es nicht schwer, den Treffpunkt zu finden. Es gab zwei Anmeldungen – ein Stand fr Deutsche und einer fr den Rest der Welt, wobei die Schweizer uns nicht zu den Deutschen zhlten und wir sterreicher deshalb ein englisches Programm bekamen.

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Der Ungarische "Tigermini" sorgte fr Aufsehen

Am Ende des Campingplatzes hatten Christl und Walter Denk schon einen ruhigen Platz fr die sterreicher reserviert. Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, erkundeten wir das riesige Gelnde und warteten vergeblich auf die restlichen sterreicher. Von der langen Fahrt ermdet, verkrochen wir uns bald in unser Zelt, um fit und ausgeschlafen fr den nchsten Tag zu sein. Doch lange war uns der Schlaf nicht vergnnt, denn um Mitternacht war unser Zelt von zwei Minischeinwerfern hell erleuchtet. Es folgte lauter Motorenlrm und eine wilde Horde berfiel unser Lager. Doch an den Stimmen erkannten wir, da es nur die restlichen sterreicher waren. Da sie die berquerung der Alpen berschtzt hatten, kamen sie mit reichlicher Versptung an. Durch die lange Nonstop-Fahrt hungrig geworden, haben sie noch in der Nacht bei Scheinwerferlicht gegrillt. An Schlaf war erst Stunden spter wieder zu denken.

Am nchsten Tag lachte uns die Sonne krftig entgegen, was einige zu einem Bad im eiskalten Genfer See ermutigte. Am Samstag war Festtagsstimmung am Festgelnde in Morges und es gab einige Spiele und Unterhaltungen.

morges3.jpg (13327 Byte)Berni am Spezialmini Auch wir probierten einiges aus. Bernhard und sein Vater stellten ihr Knnen mit dem Spezial-Mini unter Beweis. Walter sa drinnen, gab Gas und bremste, sah aber nichts und Bernhard sa auf dem Dach, lenkte, konnte aber nur ber ein Sprachrohr seinem Vater Anweisungen zum Bremsen und Beschleunigen geben. Besonders erschwert wurde das Lenken durch die hohe bersetzung des Lenkrades. Die Slalomfahrt war besonders lustig fr die Zuschauer, denn die Kommunikation zwischen den Beiden erwies sich als uerst schwierig.
Da auf dem Gelnde auch Hubschrauber-Rundflge angeboten wurde, haben wir uns gemeinsam mit Christl und Walter entschlossen, uns das Treffen und den Genfer See von oben anzusehen. Erst von oben sahen wir das riesige Gelnde, auf dem sich mehr als tausend Minis und unzhlige Menschen tummelten. Weiters gab es noch ein Beschleunigungsrennen, ferngesteuerte Minis und viele Minihndler, die vor dem Hauptzelt ihre Waren anboten. Am Nachmittag waren wir dabei, als eine richtige Mini-Hochzeit stattfand, wobei die Braut aus der Schweiz und der Brutigam als England stammte.

Das Abendessen fand in einem riesigen Zelt statt, wobei eine Zelthlfte fr die ca. 1600 Teilnehmer der IMM vorgesehen war und die zweite Hlfte fr Besucher. Besonders aufgefallen war uns, da die einzelnen Tischreihen mit Mini-Straennamen beschriftet waren. Die beiden Essensausgaben waren sehr gut organisiert, soda innerhalb einer Stunde alle 1600 Leute etwas zu essen hatten. Spter folgte der offizielle Teil mit der Geschenkbergabe der anwesenden Miniclubs. Danach luden wir noch Philip Splett, seine Frau und seinen Freund zu unserem Clubzelt ein, wo wir spter noch eine Grillerei unter dem Regenschirm veranstalteten.

Am nchsten Morgen war der groe Aufbruch und auch wir packten wieder unsere Sachen und traten die Heimreise an, whrend Christl und Walter noch einen Tag blieben und die wieder eingekehrte Ruhe genossen. Als Route fr die Heimreise whlten wir den Weg quer ber die Schweizer Alpen und dabei berquerten wir unter anderem den Furka- und den Alpespa, die beide ca. 2500 m hoch sind. Der 25 Jahre alte Mini-Combi schaffte die ganze Fahrt ohne Probleme oder Maken, worauf wir sehr stolz sind.

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Renate Gaisbck / Bernhard Denk

 

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