IMM PILSEN (PLZEN)
25.-26.August

Das IMM in Pilsen am 25. und 26. August 2001 war fr die Pielachtaler MF natrlich ein Fixtermin. Diesmal fuhren Otto, Silke, Franz, Gabi und Robert mit.
Treffpunkt war St. Plten um 4:30 Uhr. Otto hatte zuvor Nachtschicht, aber 2 Dosen Red Bull verliehen im Flgel. Robert und Gabi bekamen ihre langersehnten gelben T-Shirts, jetzt konnte es losgehen ber Krems, Zwettl bis zur Grenzstation Gmnd, wo es langsam hell wurde, aber leider sehr nebelig war. In Gmnd musste Franz auch das erste Mal l nachtanken. An der Grenze wurden wir freundlich von den sterreichischen Zllnern und liebevoll launig von einem tschechischen Grenzbeamten begrt. Der Platz fr den Stempel im Pass war ihm nicht so wichtig, dafr bot er Franz, der alleine unterwegs war, eine Begleitung mit oder ohne Krankheit an.
Tschechien, wie eine andere Welt, 50 Jahre zurck. Die Straen teilweise wie ein Schweizer Emmentaler und noch immer der Nebel, der uns fast bis nach Pilsen begleitete. Franz Zaubermini brauchte erst wieder am Ziel l.
Nach 5 Stunden Fahrt hatten wir unser Ziel erreicht, der Nebel lichtete sich und Ottos Navigationssystem funktionierte grossartig, denn fast auf Anhieb fanden wir den Campingplatz Ostende, wunderschn gelegen an einem See mit FKK-Strand fast in Sichtweite, aber die Mnner interessierten sich natrlich nur fr die vielen Minis.

Wir bekamen die Tickets, Franz Mini bekam sein l, die Welt war wieder in Ordnung. Viele waren schon da. Die Vorarlberger mit 2 Autos, Deutsche 2 Bayern mit besonderem Faible fr die Wiesn, Martin aus Salzburg, viele Tschechen, 1 Auto aus dem Waldviertel, die Obersterreicher mit Bernhard und einem Verkaufsstand und natrlich Anastasia mit ihrem schwarzem Mayfair. Sie war sehr gerhrt ber die groe internationale Beteiligung. Silke gefielen am besten 7 Dalmatinerwelpen, die fr sage und schreibe 1000 Kronen zum Verkauf angeboten wurden.

Zu Mittag gings im Konvoi los auf den Hauptplatz von Pilsen, die Ampeln waren rot, aber die begleitende Polizei lotste ca. 80 Minis durch den Verkehr ins Zentrum der Stadt, die Menschen lchelten freundlich und hatten anscheinend gar keinen Stress.
Pilsen, der Stadtkern enthlt sehr viel Architektur aus der Kaiserzeit, noch heute gibt es teilweise das Kopfsteinpflaster, das damals verlegt wurde und auf der anderen Seite moderne Bauten, wie sie bei uns in den 70ern gebaut wurden. Ganz Pilsen ist vernetzt mit den Kabeln der elektrischen Straenbahn, bei uns ist dieses Verkehrsmittel schon lange ein Relikt. Nach einem guten Mittagessen mit freundlicher Bedienung gings wieder zurck zum Campingplatz. Inzwischen hatte es 30 im Schatten, wo wir uns nach einem ausgedehnten Besichtigungsgang mit Modellautovorfhrung zu einer Rast vor die Htte von Franz und Otto zurckzogen. Wir hatten bald Gesellschaft von den Obersterreichern. Diese luden Silke freundlich zu einem Bad im See ein, was zur Folge hatte, dass Silke die englische Flagge als Wickelrock trug, die ihr brigens ausgezeichnet stand.
Nach einem Abendessen in Gesellschaft der Bayern lieen wir den Abend bei einem khlen Bier, das Otto auf Vorrat mithatte, mit Martin und einer Ratte, die in Tschechien wie ein Igel aussieht, ausklingen.
In den Schlaf sang uns eine Life-Band, die ein reichhaltiges Repertoir von 5 Liedern hatte und diese ca. 5 Stunden prsentierte.

Am nchsten Morgen war um 5:30 Uhr Tagwache. Otto startete seinen Campingofen und bereitete ein herrliches Frhstck und danach gings Richtung Heimat, nicht ohne zuvor bei Franz den lstand zu kontrollieren.
Diesmal hatten wir herrliches Wetter und sahen daher viel Landschaft und groteils brach liegende Felder. Zu Mittag begrten uns Rosa und Heidi mit dem Cabrio an der Grenze. Im Gasthaus zur Minidampfeisenbahn strkten wir uns und trafen dort zufllig Helmut vom Waldviertler Miniclub, der von seinem Nachtquartier nach Hause fuhr und sich uns bis Obergrnbach anschloss.

ber die Wachau fuhren wir dann heimwrts, Franz freute sich, dass sein Mini diesmal durchhielt, aber bei einer Tankstelle fra der glatt einen Putzfetzen und vor lauter Schreck riss es Heidi samt Sitz aus ihrem Mini.
Zu guter Letzt wollte Otto Gabi und Robert noch ins schn Pielachtal mitnehmen, aber die tauchten in St. Plten Richtung Osten weg.

Wir freuen uns alle auf die nchste Minigeschichte aus Strasnice.

Gabriele Bosch

 
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